PDF Drucken E-Mail


28.03.2014

Wie sagt man so schön, wenn die Generalprobe schief geht....

photo credit: tri max hebdo

Klar hatte ich mir wieder viel vorgenommen für mein erstes Rennen für die Saison. Besonders auch weil es letztes Jahr in Abu Dhabi richtig gut lief. Leider lief es komplett anders als gedacht. Es ging schon los das es ohne Neo war und ich mein schnellen Schwimmanzug vergessen hatte. Es war ein kleines aber ein sehr feines Feld wo die Post schon richtig beim Schwimmen abging. Leider konnte ich den Kontakt zur Spitzengruppe nicht halten so das ich alleine aus dem Wasser stieg und somit auch aufs Rad. Noch Hochmotiviert wollte ich die Lücke schließen und fuhr mit Vollgas los. Nach Rund 50km konnte ich den Schwanz der Spitzengruppe erkennen und fuhr auf rund 30Sekunden ran. Leider ging das Spiel nach 100km wieder in die andere Richtung und ich verlor wieder den Augenkontakt. Nach 200 harten Kilometer stieg ich vom Rad und es ging nur noch ums durch kommen. Völlig Kraftlos ging ich auf die Laufstrecke und finishte das Rennen.


Ich kann noch nicht genau sagen woran es liegt. Vielleicht waren die letzten Wochen auf Lanzarote zu hart und ich hätte länger tapern müßen. Ich werde auf jeden Fall die Lösung finden und zu meiner Topform im laufe der Saison zurück finden.


Eine erfreuliche Nachricht habe ich noch. Ich konnte in der Zeit auf Lanzarote mit Thönnes Projektgesellschaft einen neuen Sponsor gewinnen. Ich freue mich sehr auf die neue Zusammenarbeit.


Jetzt wird weiter hart gearbeitet für die nächsten Halbdistanzen um zu zeigen was in mir steckt.

 
PDF Drucken E-Mail


04.01.2014

Alles anders in 2014, nur Schwimmen, Radfahren und Laufen bleibt gleich.

Nach meinen ersten 3 Jahren als Profitriathlet auf der Langstrecke mit dem Team TBB, habe ich das Team zum Ende des Jahres 2013 verlassen. Es waren 3 sehr gute Jahre für mich die mir gezeigt haben wo es auf der Langstrecke lang geht und wo ich mich sehr gut entwickeln konnte. Jetzt ist es an der Zeit etwas neues zu probieren um mich weiter zu entwickeln. Ich freue mich für 2014 ein Grundgerüst an Sponsoren zu haben. Ich werde auf Simplon Rädern aus Österreich unterwegs sein, mit Enve Komponenten und Laufrädern aus den USA. Weiter freu ich mich mit hochwertiger Wettkampf und Trainingskleidung von Skinfit unterwegs sein zu dürfen. Besonders freue ich mich auf meinen neuen Kopfsponsor Pfanner. Das bedeutet immer leckere und gesunde Säfte im Haus. Um den kalten Winter zu entfliehen freu ich mich über einen starken Partner auf Lanzarote mit Trisportslanzarote wo ich die nächsten 3 Monate verbringen darf. Gestern ist unser erstes erfolgreiches Camp zu Ende gegangen das Yvonne und ich zusammen mit dem Team um Trisportslanzarote geführt haben.

Der Schritt war nicht einfach das Team zu verlassen da man jetzt auf eigen Füßen stehen muß aber mit Yvonne zusammen bilden wir auch in Zukunft ein kleines Team. Ich freue mich sehr darauf. Zu unserer gemeinsamen Zukunft gibt es auch ein schönes Interview auf Tri-mag.

Ich werde außerdem in Zukunft für die Triathlonfüchse aus Osterburg am Start stehen. Ein Verein mit viel Perspektive wo wir beide von der zusammen arbeit profitieren können. Dieses Jahr werde ich auch mein Zweitstartrecht in gebrauch nehmen um für den KTT 01 in der 1. und 2. Bundesliga an den start gehen.

Der Wettkampfkalender wird auch bald fest stehen.
 
PDF Drucken E-Mail


04.11.2013

fünf waren zwei zu viel


Die Enttäuschung sitzt immer noch tief über mein DNF beim IM Florida aber es ist nicht zu ändern und es war das beste für meinen Körper. Das Schwimmen lief überraschend gut und ich kam mit der ersten großen Spitzengruppe aus dem Wasser. Das Rad fahren lief von Anfang an gut und ich konnte mit ordentlich Druck fahren. Wir waren anfangs eine 5-8 Mann Gruppe wo ich versuchte sehr offensive zu fahren. Bei 100km fuhr die zweite Gruppe auf uns auf. Es wurde unruhig und das Tempo wurde höher. Ich merkte schon langsam wie die Oberschenkel brannten und ich wurde nach hinten durch gereicht. Bei 120km platzten meine Oberschenkel und ich fand mich alleine wieder. Es ging nichts mehr. Ich fuhr wie es ging das Rennen zu Ende und das Spiel im Kopf begann.... laufen ja oder nein. Ich lies es sehr ruhig angehen um zu schauen wie es ging. Es lief schwer aber immerhin 4min/km. Ab 18km kamen leider alte Schmerzen im Knie und in der Achillessehne dazu und das Tempo wurde auch langsamer. Ich entschloss mich schweren Herzens das Rennen nach 21km zu beenden. Klar bin ich jetzt schlauer aber man kann es nicht vorher wissen.

 

Ich kann auf eine starke Saison zurück blicken die sehr früh begonnen hat. Mit dem 7. Platz beim Abu Dhabi Triathlon und dem 6. Platz beim IM Melbourne hatte ich einen starken Start in die Saison wovon ich selbst überrascht war. Dazu kommen ein 3. Platz beim 70.3 Berlin und ein 3.Platz beim IM Zürich mit dem schnellsten Marathon im Feld. Das Fazit fällt auf jedenfall positiv aus auch wenn das Ende durchwachsen war.

 

Eine Saison ist wie ein Ironman, es geht rauf und es geht runter. Am liebsten würde ich schon wieder aufs Rad steigen und für 2014 trainieren doch das ist glaube ich keine gute Idee. Ich werde jetzt meine letzten Tage in Florida genießen und meine Pläne für 2014 überarbeiten. Vielleicht sollte ich doch bloß die hälfte der Wettkämpfe machen die schon auf dem Zettel stehen. Ob ich mich wieder an der Hawaii quali versuche steht auch noch nicht fest. Mein Hawaii Start hat mir gezeigt wo ich stehe und woran ich arbeiten muß um mein Ziel in der Zukunft zu erreichen. Zum Glück habe ich noch ein paar Jahre.


Danke für die Unterstützung an meine Familie, Freunde und den Sponsoren um meinem Team TBB drum herum. Besonderen dank gehört meinem Schatz Yvonne!
 
PDF Drucken E-Mail


22.10.2013

Erster Pro Start auf Hawaii

Das war es also der Ironman auf Hawaii. Mit einem 25 Platz in Kona sitze ich jetzt hier und versuche das Rennen Revue passieren zu lassen. Die Erwartungen waren groß aber auch die Angst bzw der Respekt vor dem Unbekannten. Das Schwimmen verlief irgendwie nicht nach meinen Vorstellungen. Ich bin nicht sehr gut weg gekommen und konnte auch nicht richtig aufs Tempo drücken. Zum Ende hin wurde es zwar besser aber da war die große Spitzengruppe schon weg. In einer 10 Manngruppe verließ ich das Wasser und mit einem schnellen Wechsel auch aufs Rad. Ich versuchte mich gleich vorne in die Gruppe einzuordnen um immer alles im Blick zu halten. Es war sehr schwierig in Schwung zu kommen. Die Gruppe lief nicht richtig rund so das ich mit Andy Raelert versuchte nach vorne zu fahren was anfangs funktionierte doch die Gruppe holte uns später wieder ein. Es war immer schwierig zu entscheiden, in der Gruppe bleiben oder nach vorne raus fahren. Zum Schluss löste sich die Gruppe komplett auf und ich durfte die letzten 40km alleine fahren. Der Umstieg aufs Lauf lief relativ gut. Ich versuchte mich zu bremsen was leider nicht richtig funktionierte. Den Fehler werde ich wenn ich das Rennen mal anführe nicht machen. :-) Hinten raus hatte ich beim laufen leider mit Krämpfen und Bauchproblemen zu kämpfen was einen schnellen Marathon zu nichte machte. Die letzten 8km waren sehr schwer und ein stetiger Wechsel zwischen laufen und gehen. Der Zieleinlauf zauberte mir dann trotzdem wieder ein Lächeln auf die Lippen auch wenn es nicht mein bestes Rennen war. Klar bin ich Happy gefinisht zu haben und beim Rennen dabei gewesen zu sein. Es war ein Riesenerlebnis dabei gewesen zu sein aber jetzt bin ich heiß auf mehr. Ich konnte sehr viel aus dem Rennen für die Zukunft mitnehmen und weiß woran ich arbeiten kann um weiter nach vorne zu kommen.

Um die Saison mit einem guten Rennen abzuschließen werde ich in 2 Wochen beim Ironman Florida starten. Ich möchte mir meine Pause mit einem guten Rennen verdienen.

 

 
PDF Drucken E-Mail


07.10.2013

Meine ersten Hawaii Erfahrungen vor dem Rennen





Nach einer sehr relaxten Anreise über Frankfurt und Los Angeles bin auch ich gut auf Hawaii angekommen. Wir wurden mit typischen Blumenkränzen am Flughafen im schwülwarmen Hawaii begrüßt. Kaum im viel zu großen Apartment angekommen haben Yvonne und ich uns gleich an die Räder gemacht um  sie Fahrbereit zu machen und den berühmten Queen K zu testen. Nach einer kurzen Ausfahrt mit viel Wasser und einem durch geschwitzten Trikot bin ich immer noch geflasht von dem ganzen Ereignis, dem Ironman auf Hawaii. Ich muß sagen ich habe mich noch nie so sehr auf morgendliches Training 6uhr, als hier in Kona, gefreut. Wer mich kennt weiß das ich morgens meist etwas länger brauche aber hier warte ich das es endlich 5 Uhr ist und der Wecker klingelt um zum Pier zum Schwimmtraining zu fahren. Nachdem ich jetzt die Kompletten Strecken live am eigenen Körper spüren durfte, wozu das letzte und härteste Stück der Radstrecke Richtung Hawii zählt und dem heißesten Laufteil der Energy Lap, habe ich noch mehr Respekt vor dem Ironman als vorher. Jetzt ist es Sonntag und wir zählen noch 6 Tage bis der Startschuss fällt. Jetzt heißt es für uns Athleten lieber etwas weniger trainieren als zu viel, ganz dem Motto hang loose......
 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

Seite 1 von 15