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29.06.2015

Auf und ab.

Einiges passiert in der letzten Zeit. Ich war in Brasilien beim Ironman um meine letzten Punkte für Kona zu sammeln doch leider habe ich mir die Tage vor dem Rennen einen Magen- Darm Virus eingefangen. Somit war mir schon vor dem Rennen klar das es nix wird. Ich hatte ein gutes Schwimmen und stieg in den Top 10 aus dem Wasser. Bis 90km konnte ich in einer guten Ausgangssituation mit fahren doch dann war die Kraft am Ende. Ich verbrachte den rest des Tages auf dem Klo und konnte Kona vergessen.



 

Zurück in Deutschland stieg ich langsam wieder ins Training ein doch eine Erkältung stoppte mich etwas. In Ingolstadt hatte ich dann einen sehr gutes Rennen und konnte in allen 3 Disziplinen überzeugen. Ich stieg mit der Spitzengruppe aus dem Wasser und war als Erster auf dem Rad wo ich von Anfang an Druck machte. Die Beine waren gut und ich konnte mit 3:30min vom Rad steigen, So stand dem Sieg nichts im Wege in einem sehr geilen Rennen.
Bericht Tri-mag.de




Leider habe ich mir nach dem Rennen eine Mandelentzündung eingefangen so das nicht viel Training auf dem Plan stand. Zum Glück konnte ich mich bis Freitag erholen und dem Start beim Indeland Triathlon auf der Mitteldistanz stand nichts im Wege. Wie erwartet wurde es ein harter Tag für mich mit auch noch sehr viel Wind. Ich stieg mit 1:30min Rückstand zum Führenden aufs Rad und konnte meinen zweiten tag verteidigen aber verlor viel zeit auf den Führenden. Mir war bewusst das es nur noch ums überleben und um den Zweiten Platz ging. Das Laufen lief relativ gut und ich konnte meinen 2. Platz bis ins Ziel verteidigen. Auch hier eine großes Lob an die Veranstalter für ein sehr schönes und gut organisiertes Rennen.
Jetzt hab ich mich 100% erholt und konnte letzte Woche richtig gut trainieren. In 1 1/2 steht die Challenge Roth und 2 Wochen später mein Heimrennen in Leipzig auf dem Plan. Auf beide Rennen freue ich mich schon sehr und ich möchte zeigen was ich drauf habe. Ein großes extra wird unser neues Zeitfahrrad Mr T 2 von Simplon sein woran sehr lange gearbeitet wurde.

 
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22.05.2015

70.3 St Pölten

Ich muß zugeben das ich vor dem ersten Europäischen Rennen der Saison etwas nervös war. Das Training lief gut und die Vorbereitung in St Pölten lief auch gut. Ich erwischte einen richtig guten Schwimmstart und schwamm in der ersten Gruppe mit. Auch nach dem Landgang und dem Sprung in den zweiten See war ich in der Spitzengruppe mit dabei. Beim Schwimmaustieg hatte ich ungefähr 10 Sekunden Rückstand die ich durch einen schnellen Wechsel wieder gut machen konnte. Von Anfang an wurde gleich richtig aufs Tempo gedrückt so das sich eine 4er Spitzengruppe bildete wo ich den Abschluss bildete. Nach dem ersten Anstieg bei rund 35km mußte ich aber abreißen lassen und fuhr lange Zeit mit Schweizer van Berkel zusammen. Es war ein gutes Gefühl noch auf dem Podestplatz zu fahren. Kurz vor dem langen Anstieg bei 60km schloss eine 3er Gruppe auf uns auf und das Tempo wurde wieder verschärft. Der spannende Teil war dann eigentlich vorbei. Ich wechselte auf dem 6. Platz und lief dank eines soliden 1:16h Halbmarathons ins Ziel. Ich kann doch zufrieden sein mit dem Ergebnis auch wenn zwischenzeitlich mehr möglich war.

1. Böcherer, Andreas ( GER ) 03:49:41 ( 00:25:08 / 02:08:21 / 01:11:46 )
2. Frommhold, Nils ( GER ) 03:51:38 ( 00:25:09 / 02:10:07 / 01:11:47 )
3. van Berkel, Jan ( SUI ) 03:56:14 ( 00:25:15 / 02:14:07 / 01:12:02 )
4. Weiss, Michael ( AUT ) 03:56:56 ( 00:28:11 / 02:10:36 / 01:12:53 )
5. Birngruber, Christian ( AUT ) 03:59:07 ( 00:26:41 / 02:13:17 / 01:14:26 )
6. Bittner, Per ( GER ) 04:01:04 ( 00:25:30 / 02:15:02 / 01:16:11 )


 
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05.04.2015

Das Beste zum Schluß: Podium bei Challenge Batemans Bay

Die ersten zwei Rennen sind schon wieder Geschichte. Nach einer kurzen Winterpause nach dem IM Busselton ging es wieder für einen langen Trainingsblock nach TrisportsLanzarote. Wie immer gute  Unterkunft und sehr gutes Essen nur das Wetter wollte nicht so richtig mit spielen. Nach 6 Wochen gutem Training ging es zur Challenge Dubai. Es war ein Top Starterfeld da alle etwas vom Kuchen ab haben wollten. Mit einer soliden Leistung in allen drei Disziplinen kam ich auf dem 23. Platz und konnte einige Granaten hinter mir lassen. Großen dank an Bang&Olufsen die mich für diesen Wettkampf unterstütz haben.


photocredit: slowtwitch.com

 

Dann ging es weiter nach Australien/ Geelong zur Vorbereitung für den IM Melbourne. Das Ziel war den Sack für Kona mit einer guten Platzierung zu zu machen. Mit einem mäßigem Schwimmen startete ich das Rennen. Leider bin ich nicht so richtig in Schwung gekommen so das ich im hinteren 1/3 aus dem Wasser kam. Nach Rund 45km kam der erste Wendepunkt wo ich die schlechte Ausgangsituation realisierte. Durch die Verpflegungsgelle durch und Attacke. Nach Rund 20km fahren am Limit fuhr ich in die rund 12 Mann große Gruppe. Die Ausgangsituation war wieder gut da nur noch 2 Leute vorne weg waren. Auf den letzten 10km wurde wieder Attackiert wo ich etwas den Anschluß verlor. Doch immerhin die Dritt schnellste Radzeit mit 4:27h. Ich startete das Laufen ruhig mit leicht angeschlagenen Beinen. Nach rund 15km wurden die Beine schon recht schwer, etwas zu früh! Das Ziel war nun Top10 und es mit erhobenem Hauptes nach Hause zu bringen. Am Ende war es der 9. Platz und ich ging nicht ganz leer aus.


Ergebnisse:

1. Jeffrey Symonds (CAN) 8:04:29
2. Tim Van Berkel (AUS) 8:07:57
3. Brad Kahlefeldt (AUS) 8:09:21
4. Christian Kramer (GER) 8:11:31
5. Nils Frommhold (GER) 8:12:58
6. Callum Millward (NZL) 8:14:16
7. Jan Van Berkel (SUI) 8:21:41
8. Marko Albert (EST) 8:21:49
9. Per Bittner (GER) 8:25:17
10. Jens Petersen-Bach (DEN) 8:26:41

 

 

Ob es für Hawaii reicht wird sich zeigen. Ich hab noch ein paar Möglichkeiten Punkte zu sammeln.


Nachdem ich ein paar ruhige Tage hatte und mir schon wieder langweilig geworden ist hatte ich schon wieder Bock auf ein Rennen. Und siehe da nur 800km von Geelong entfernt fand die Challenge Batemans Bay am nächsten Wochenende statt. Auto beladen, Hotel gebucht und los gehts. Ich traff auf ein kleines aber feines Starterfeld. Das schwimmen lief ganz okay so das ich als 6ter aus dem Wasser kam. Auf dem Rad bildete sich eine rund 8 Mann Gruppe um mich drum herrum. Das war mir aber alles zu langsam so holte ich den Hammer raus und fuhr vorne raus. Die Beine fühlten sich gut an so das ich Boden nach vorne gut machte und die Gruppe hinter mir verlor. Ich stieg als 4ter vorm Rad und startete das Laufen stark. Ich machte auf den dritten gut und holte ihn nach 16km ein. Hinter mir waren allerdings weitere starke Läufer so das es bis zum Ende hin eng wurde aber für mich reichte. Die Beine waren gut und kein Einbruch bis zum Ende also alles richtig gemacht.


Ergebnisse:


1. Sam Appleton (AUS) 3:57:29
2. Peter Robertson (AUS) 4:03:21
3. Per Bittner (GER) 4:06:48
4. Nick Kastelein (AUS) 4:08:12
5. Ryan Waddington (AUS) 4:08:54


 

 
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06.01.2015

Gelungener Saisonabschluss in Australien

Nachdem ich mich nach meiner Laufverletzung langsam zu alter stärker zurück kämpfen konnte, gab es diesmal das erhoffte Podium beim Ironman Western Australia. Mit 1 Minute Rückstand zur Spitzengruppe kam ich aus dem Wasser. Mit kontrolliertem Tempo lies ich die ersten 20km angehen. Nachdem ersten Wendepunkt sah ich die 8 Mann große Gruppe kurz vor mir und ich sagte mir da mußt du ran. Nach 20 weiteren Kilometern fand ich mich sicher in der Spitzengruppe ohne mir ein Bein ausgerissen zu haben. Jetzt wollte ich nur in der Gruppe sitzen und Kraft sparen nachdem ich in Chattanooga und Florida die offensive Variante gewählt hatte und mir auf den letzten Kilometern die Luft ausging aber nicht diesmal. Alle Favoriten waren in der Gruppe. Mit guten Beinen wechselte ich auf dem 2. Platz zum Laufen. Anfangs liefen wir in einer 5er Gruppe, der erste mit 2 Minuten Vorsprung voraus. Nach rund 10km wurde mir die Gruppe zu schnell und ich lies es ruhiger angehen da ich wußte das es früh genug hart werden würde. Nach ungefähr Halbzeit des Marathons platzten 2 Mann in der ersten Gruppe die ich ohne Probleme einsammelte. Auf dem 3. Platz laufend lief es nicht wirklich leichter aber mit dem Willen aufs Podium zu kommen, hielt ich den 3. Platz bis ins Ziel.

 

 

Schwimmen war solide, beim Rad habe ich mich bis zum Schluss richtig gut gefühlt und mit meiner normalen Laufform kann ich auch einen Ironman gewinnen da bin ich mir sicher.


Bericht und Ergebnisse auf tri-mag.de


Jetzt ist die Saisonpause schon vorbei und die ersten Trainingseinheiten für 2015 in der Tasche. Auch in Sachen Sponsoren wird sich in der nächsten Zeit noch einiges ändern. Ich habe wieder großes vor und werde euch auf den laufenden halten.

 
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02.11.2014

IM Chattanooga, 70.3 Miami, IM Florida und Kona zwischendurch

 

 

IM Chattanooga ist jetzt schon eine weile her aber die positiven Erinnerungen sind immer noch da. Sehr schöne Stadt und eine super organisierte Veranstaltung. Nach einem guten Schwimmen gestaltete ich das Rennen sehr mutig auf dem Rad wofür ich am Ende etwas zahlen mußte. Mit einem soliden Marathon nach meiner Verletzung konnte ich auf den 8. Platz laufen.

 

Danach hieß es für mich auf nach Kona. Ein paar Tage relaxen und dann zurück zum Trainingsalltag. Ich fühlte mich sofort ziemlich wohl und hatte großartige Einheiten auf dem Alii Drive, Queen K, auf der Laufbahn, Pool und natürlich im Meer. Ich bin zweimal die komplette Radstrecke gefahren wo es die Insel ziemlich gut mit mir meinte:


http://www.strava.com/activities/205737368

 

http://www.strava.com/activities/208515070

 

Es war auch eine coole Erfahrung das Rennen von der Seite zu beobachten. Leider hatte Yvonne kein gutes Rennen was in Florida aber anders laufen sollte.

 

Zurück in Florida hatte ich die Schnapsidee doch beim 70.3 Miami zu starten. Ich bekam grünes Licht von meinem Coach und los ging die Fahrt. Es war ein cooles Rennen. Ich hatte ein gutes Schwimmen und mein Radpart war von Anfang bis Ende stark ohne Einbruch. Am Ende stand der 7. Platz womit ich zufrieden sein muß.

 


6 Tage Regeneration für IM Florida waren genug und ich fühlte mich gut für das Rennen. 5min vor dem Start wurde dann leider das Schwimmen abgesagt. Wir starteten im Jagd Startmodus im 30sek Abstand. Ich fuhr von Anfang an stark so das ich auf Kriat, Gomez und Hoffman auffahren konnte. Leider mußte ich zum Schluss etwas reisen lassen. Das Laufen fühlte sich dann wieder gut an aber wie bei fast jedem wurde es am Ende ziemlich schwer. Leider kam beim Wettkampf kein kein Racefeeling auf da man die ganze Zeit nicht wußte auf welcher Position man sich befand. Für mich hieß es am Ende der 6. Platz.

 

Die Tendenz stimmt. Ein letztes mal heißt es Vollgas dieses Jahr.

 
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